Patienten einordnen.
Den Menschen abholen.

Zugang über Typ und Disposition

Die üblichen Interventionen und Instrumente greifen nicht mehr – oder nicht mehr weit genug. Wir kennen den Grund: Der Patient wird nicht da angesprochen, wo er sich emotional befindet.

Über die NeuroIPS®- Methode und weitere Parameter bestimmt MassineBoecker den „inneren Standort“ des Einzelnen und unterstützt Sie bei der typgerechten Kommunikation mit ihm.

Jeder Typus will anders angesprochen werden.

Die emotionale Disposition und allgemeine Haltung von chronisch Kranken zu ihrer Krankheit und dem Behandlungsplan ist ein wichtiger Aspekt bei der Steuerung. Sie lässt sich in Richtung zweier Dimensionen betrachten: Verantwortung (= Adhärenz) und Durchsetzungsfähigkeit. Dadurch ergeben sich vier Quadranten mit vier ganz spezifischen emotionalen Grundtypen, die alle unterschiedlich angesprochen und motiviert werden müssen:

Der positiv motivierte Patient ist der – leider seltene – Idealfall. Er handelt eigenverantwortlich und begreift sich selbst als aktiven Manager seines Gesundheitszustandes. Das Ziel jedes Gesundheitsmanagements: anders gestimmte Patienten über die passende Kommunikation in diese „Ideal“-Disposition zu bringen.

Der abwehrende Patient (angstbesetzt, aggressiv) hat nicht selten eine hohe Kompetenz. Häufig übernimmt er jedoch nicht die Verantwortung für sich und seine Krankheit bzw. ihre Behandlung. Er ist passiv, was das verantwortliche Handeln angeht, mit einer Tendenz zur Aggression (gegen sich und/oder andere). Um ihn zu einer Verhaltensänderung zu bewegen, muss zunächst die Akzeptanz einer Autorität durch klare Kompetenzbeweise hergestellt werden.

Der resignierte, von Traurigkeit bestimmte Patient hat oftmals eine niedrige Kompetenz und zeigt geringe Verantwortlichkeit (= erlernte Hilflosigkeit). Er empfindet sich als ohnmächtig und hilflos. Nicht mehr zu einer zielführenden Handlung fähig, erlebt er sich als Opfer. Seine Haltung kann nur in kleinsten Schritten durch positive Ermunterung und Empathie aufgebrochen werden.

Der dienende, durch mangelndes Selbstbewusstsein charakterisierte Patient zeigt hohe Compliance, aber wenig Selbstbestimmtheit. Er ist der typische Ausführende. Ihn vom Modus des Befolgens in den Modus der Eigenverantwortung zu bringen, benötigt empathische Ansprache, Kompetenzbeweise und sinngebende Impulse.

Emotionale Grundhaltung in Abhängigkeit von Kompetenz und Compliance

Mit MassineBoecker bekommen Sie eine klare Beschreibung der Disposition Ihrer Patienten. Wir unterstützen Sie bei der typgerechten Ansprache, mit der Sie eine höhere Akzeptanz und nachhaltige Therapietreue erreichen.